m



Joscha

Schäferhund-Mischling, *c.a 2011

Ich wurde herrenlos in Winnweiler gefunden und hierher gebracht.
Gott sei Dank muß man ja '"leider" schon sagen, denn scheinbar hatte ich es bei meinem
Exbesitzer nicht gut getroffen.
Ich sah bei Ankunft alles andere als gepflegt aus und ich kannte von der Welt da draußen absolut !!! gar nichts.
Alles hat mir Angst gemacht....wirklich alles....mit Ausnahme von Autos, da blieb ich cool. Komisch, gell?!

Man hat dann angefangen mit mir kleine Gassirunden zu drehen und diese dann auszuweiten
und ich habe schon einiges gelernt, aber bis ich als "normaler" Hund bezeichnen werden kann,
der evtl. locker irgendwann durch eine Innenstadt läuft, das dauert noch und da habt ihr noch Arbeit -
so ehrlich muß man einfach sein.
Man muß ja auch nicht immer gleich die Hau-Ruck-Methode anwenden.....
Gebt mir einfach ein wenig Zeit, seid cool und souverän, vermittelt mir Sicherheit,
die sich dann auf mich überträgt und dann "dippeln" wir zusammen los.

Der Besuch einer Hundeschule wäre toll, denn als Schäferhund bin ich clever und das Lernen
liegt mir einfach im Blut.
Außerdem dient gemeinsames Arbeiten ja auch dem gemeinsamen Miteinander.

Wenn ich Vertrauen gefasst habe, dann bin ich auch sehr verschmust, lieb und anhänglich.
Ich brauche halt einfach ein wenig Zeit.....

Kinder möchte ich nicht in meiner Familie haben, die wären mir einfach zu stressig und zu laut,
da bin ich noch nicht relaxt genug, um damit umgehen zu können.

Ich bin verträglich mit Hündinnen und werde bei Sympathie da auch gerne Zweithund.
Mit netten Rüden klappt es soweit auch ganz gut, wobei ich mir hier aber definitiv nicht die Butter
vom Brot nehmen lasse und ob es dauerhaft in einem gemeinsamen Zuhause mit einem
gleichgeschlechtlichen Artgenossen klappen könnte ist mehr als fraglich. Ist halt eine Sympathiefrage.....

Ich möchte endlich die Sonnenseite kennenlernen und ich hoffe sehr, ihr helft mir dabei.

Was ich suche?
Einfühlsame, liebe, geduldige, etwas hundeerfahrene und souveräne Leute mit einem Häuschen im Grünen,
die mich Schritt für Schritt in ein "normales" Leben begleiten.

Ach so:
Was ich hier im Tierheim leider recht schnell gelernt habe.....
Große Wallungen hinterm Zwingergitter zu machen.
Ich habe zwar eigentlich mords Schiss in der Bux, wenn da jemand zu nahe kommt, aber die Angst
überdecke ich dann mit wilden Rumgebelle und Geknurre, was natürlich jeden abschreckt.
Würde man aber 2 Schritte in den Zwinger machen, würde ich mich ängstlich in eine Ecke verkrümeln.
Viel heiße Luft und nix dahinter....aber es macht halt Eindruck und so geht leider jeder an mir vorbei.

Deshalb:
Falls einer Interesse hat, bitte davon nicht abschrecken lassen, sondern einfach die Pfleger ansprechen,
dass sie mich aus dem Zwinger holen. Erst dann seht ihr mein wahres Ich und das ist echt goldig.


weiter